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Mittwoch, 12. Dezember 2007

Mehr als 3.000 Kilometer liegen vor mir

Um den Flieger am 14.12. nach Neuseeland zu bekommen mache ich mich heute um 11:30 Uhr auf den Weg nach Rio Gallegos. Es wird die mit Abstand bisher laengste Reise. Der argentinische Grenzbeamte hat auch seine Probleme bei meinen mehrfachen Grenzuebertritten zwischen Chile und Argentinien den aktuellen Stempel zu finden. Aber er schafft es. Um 16:00 bin ich da und hoffe auf einen Schlafplatz fuer die nun folgenden 36 Stunden nach Buenos Aires. Meine gestrige Recherche im Internet zeigte bei der einzigen Busgesellschaft, bei der man online buchen kann, nur noch einen freien Sitz an. Am Schalter angekommen funktioniert aber das Buchungssystem gerade nicht und ich finde bei der Linie Don Otto genau was ich suche. Abfahrt nach Buenos Aires ist erst um 21:45 Uhr. Um mir die Zeit zu vertreiben laufe ich etwas durch die angrenzenden Wohnviertel. Nach den vielen in der Natur verbrachten Tagen wirken die eingeschlagenen Scheiben der bewohnten Haeuser und die in den Strassen vor sich hinrostenden Busskelette nur umso trostloser. Der vom Wind in den Maschendrahtzaun getriebene Muell treibt den suesslichen Geruch von Verwesung in meine Nase. Ich bin froh hier keinen Urlaub gebucht zu haben.

Dienstag, 11. Dezember 2007

Und noch ein bischen mehr nach Sueden...

...geht wohl noch in der mir verbleibenden Zeit. Mittlerweile weiss ich auch wie ich nun nach Buenos Aires komme. Da ich nicht zurueck nach El Calafate fahren will werde ich die Strecke ueber Punta Arenas und Rio Gallegos nehmen.

Ich glaube von uns hat keiner so richtig Ahnung warum wir eigentlich schon um 07:30 im Bus nach Punta Arenas sitzen. Dort angekommen fuehle ich mich mittlerweile zu nicht viel mehr in der Lage als endlich mal wieder etwas hier zu schreiben und ein paar Bilder hochzuladen. Irgendwie bin ich fast dankbar fuer ein paar Stunden einfach nur sitzen zu koennen, nichts zu erleben oder planen zu muessen.

Ich treffe Jan & Joerg zum Mittagessen und die beiden probieren Koenigskrabbe, waehrend ich bei normalem Fisch bleibe. Die unerwartet kalte Krabbe schmeckt dann wohl auch nicht ganz so super. Meine Testgabel hat fuer mich ein klares Nein ergeben.

Montag, 10. Dezember 2007

Torres del Paine National Park - Tag 2

Als ich aus meinem Zelt krieche sehe ich, das die Jungs schon komplett gepackt haben und bereits beim Fruehstueck sind. Ich bin morgens immer der Letzte, aber einer muss es ja auch sein. Da wir heute schon wieder zurueck muessen bleibt uns nichts als den gleichen Weg wie gestern zu laufen. Das ist dann irgendwie doch ein bischen frustrierend. Da ich aber noch ueber 3.000 Kilometer bis nach Buenos Aires vor mir habe und ich noch nicht genau weiss wie ich dort hinkomme wird es hoechste Zeit das Abenteuer zu beenden.

Ich stehe seit ca. fuenf Minuten unter dem Vordach der Hosteria als ein herrlicher Sturm losbricht und der Regen waagerecht in die vielen Trekker einschlaegt. Nun bin ich doch froh ueber unser recht gutes Wanderwetter. Waehrend wir auf unseren Ruecktransport warten zeigen sich die "Hoerner" leider auch nicht. Ein Erlebnis hier fuer kurze Zeit zu trekken war es aber allemal und ich hoffe noch einmal hierher zurueckkehren zu koennen.

Sonntag, 9. Dezember 2007

Torres del Paine National Park - Tag 1

Es ist 08:00 Uhr und ich sitze im Bus der mich zum Ausgangspunkt des nun nur noch zweitaegigen Trekking-Ausflugs im Torres del Paine Park bringt. Ist schon komisch, denke ich mir so. Da legt man den ganzen Weg von Quito bis nach Puerto Natales zurueck um su seinem ganz persoenlichen Highlight zu gelangen und dann bleiben einen nur noch zwei mickrige Tage Zeit dafuer. Waeren da nicht die vielen anderen tollen Eindruecke waere jetzt die Zeit gekommen sich zu fragen was man die letzten Monate eigentlich so getrieben hat. Da es fuer mich nichts zu hinterfragen gibt lehne ich mich zurueck und geniesse die Aussicht. Nach einer weiteren kurzen Fahrt mit einem Shuttle-Bus kommen wir an der Hosteria Las Torres an. Ein riesiger Komplex mitten im National Park. Das hat wirklich schon amerikanische Masstaebe und man ueberlegt wieder einmal wie unberuehrt so ein Park bei diesen Massen von Menschen ueberhaupt noch sein kann.

Gegen 12:00 stemme ich mich gegen die recht steife Briese und wandere mit Jan und Joerg los. Der Trek macht dafuer richtig Spass, es geht ueber rutschige Bruecken aus einzelnen Baumstaemmen, es muessen lose Geroellhaenge gequert werden und der erste Anstieg hat es ordentlich in sich. Wenn man nicht aufpasst wird man vom starken Wind einfach zum lebenden Kreisel umfunktioniert. Sieht bestimmt lustig aus, wie es sich anfuehlt moechte ich so bepackt aber nicht ausprobieren. Wir erreichen das Camp Chileno recht zeitig und so bleibt nach einem ersten Tee und einer staerkenden Suppe genuegend Zeit fuer ein kleines Nickerchen. Da das Wetter schon den ganzen Tag keine Fotografierlaune aufkommen laesst und die Berge sich in dickem Nebel verhuellt haben sehe ich auch keinen Grund mehr das recht gemuetlichen Camp zu verlassen.

Samstag, 8. Dezember 2007

Puerto Natales - zurueck nach Chile

Die gestrige Fahrt nach Puerto Natales verlief noch einmal durch herrliche Landschaften. Am Grenzuebergang lief alles recht locker ab. Gegenueber dem fuer uns zustaendigen Beamten war eine Tischtennisplatte aufgestellt und es wurde ausdrucksstark gespielt. Das irgendwo stehende Radio beschallte zusaetzlich das ganze Gebaeude. Alles machte eher den Eindruck einer Spielhoelle als von einem Grenzposten. Aber hier in der Einoede geht das wahrscheinlich in Ordnung!

Der heutige Tag verlaeuft absolut ruhig. Wir planen die Tour in den Torres del Paine National Park, besorgen das Busticket fuer den Transfer und ich mir noch ein Zelt. Diesmal ein 2-Personen-Modell, ich will nicht riskieren diesmal vielleicht keine Frau zu finden und dann doch in einem Minizelt schlafen zu muessen.

Samstag, 1. Dezember 2007

Puerto Ibanez - Chile Chico

Es ist zehn und wir sind tatsaechlich mit der Faehre unterwegs und verlassen diesen truebseligen Ort. Orte wie diesen gibt es wahrscheinlich nur, da die Regierung die Bevoelkerung die bereit ist hier zu leben unterstuetzt um grenznahe Gebiete besiedelt zu halten. 2,5 Stunden spaeter sind wir in Chile Chico und es geht mit einem Minibus ueber die Grenze nach Los Antiguos.

Und hier warten schon wieder schlechte Nachrichten auf uns. Da die Ruta 40 im Westen Argentiniens, die uns direkt nach El Chalten bringen soll, anscheinend gerade groesstenteils nicht befahrbar ist muessen wir ueber 1.000 Kilometer Umweg in Kauf nehmen. So fahren wir um 16:00 Uhr an die Ostkueste und dieser suedlich folgend bis Rio Gallegos.

Freitag, 30. November 2007

Völlig vom Glück verlassen, oder einfach vom Pech verfolgt?

Wie mit der Busagentur vereinbart stehen Joerg und ich um 7:00 vor dem Hostel und sind bereit zum Abtransport. Wir haben nun 1,5 Stunden Zeit um dem Erwachen der Stadt im Allgemeinen und mit unserem Blick auf mehrere Einfamilienhäuser auch im Speziellen zu folgen. Da wird geschäftig zur Arbeit gefahren, mit verschlafenen Gesichtern die Kinder zur Schule gebracht und und und... nur wir sind immer noch hier! Wir sind uns nun ziemlich einig, das da heute auch nicht mehr viel passieren wird. So schaue ich um halb 9 noch einmal auf das Busticket und sehe, dass unsere Fahrt erst für den nächsten Tag gebucht ist. Denn dann fährt die Fähre auch erst. Wir wollten die Nacht aber bereits in Puerto Ibañez verbringen um auf Nummer sicher zu gehen. Höchstwahrscheinlich sind wir hier einfach Opfer unserer mangelnden Sprachkenntnisse und Erklärungsfähigkeiten geworden. Erinnert ihr euch an das Gewinnergrinsen? Ich auf jeden Fall, etwas bitter schmeckt es aber jetzt. Ok, improvisieren. Irgendwie werden wir doch aus dieser Stadt verschwinden können! Leicht fluchend bewegen wir uns wieder zum Busterminal. Die folgenden zwei Minuten verliefen ungefähr so:

Ich: Buenos Dias! Wir möchten heute noch nach Puerto Ibañez!!!

Frau: Das wird nichts.

Ich: Oh, heute fährt gar kein Bus nach Puerto Ibañez? Ist das jetzt ein Deja-Vu oder einfach nur ein neuer Tag mit den gleichen Problemen von gestern? Was haben Sie denn noch so im Angebot gute Frau?

Frau: Villa Cerro Castillo.

Ich: Nehmen wir!

Gut, Castillo liegt noch 31 Kilometer von unserem Ziel entfernt. Wir wollen es dort aber erneut mit Trampen versuchen. Nur weil es einmal nicht geklappt hat heisst das ja nicht das es nie funktionieren kann! Oder vielleicht doch? Um die Stunde Wartezeit sinnvoll zu verbringen laufen wir zur Agentur zurück, die uns das nutzlose Ticket verkauft hat. Vielleicht gibt es ja das Geld zurück. Die machen aber erst um halb 10 auf. Komisch, das ist doch auf die Minute der Zeitpunkt an dem unser Bus heute fährt. Arbeitet hier jemand gegen uns? Ich muss hier weg. Nichts scheint auf Anhieb zu funktionieren.

Das Wetter ist launisch als wir in Castillo aus dem Bus steigen. In der kleinen Info am Ortseingang warten Neuigkeiten auf uns. Auch von hier faehrt heute kein Bus nach Puerto Ibanez. Da die Kreuzung mit der dazugehoerigen Strasse dorthin acht nasse und windige Kilometer bergauf zurueckliegt versuchen wir, erneut erfolglos, eine Stunde zu trampen. Wir verpacken uns so gut es geht in unsere wind- und regendichten Klamotten, ziehen den Rucksaecken die Regenhuellen ueber und marschieren los. Von den wenigen vorbeifahrenden Autos hat erst nach 30 Minuten ein Holztransporter genuegend Mitleid. Wir springen zu den zwei Israelis, die mit uns eine Zeit lang in Castillo gewartet haben, auf die Ladeflaecher voller Holzscheite und suchen an der Kreuzung angekommen erst einmal Unterschlupf in einer Bushaltestelle. Hier oben zieht es ganz ordentlich und der Regen wird ueber das Land gepeitscht.

Fuer uns ein ganz eindeutiges Zeichen erstmal etwas zu essen und die letzten Biere zu vernichten um Balast loszuwerden. Vor uns liegen die letzten 31 Kilometer. Das Einzige zwischen uns und der Faehre morgen frueh um 9:00 Uhr. Wir muessen es schaffen. Nieselregen und Wind lassen mich auf das erste und einzige Haus weit und breit zusteuern. Ich hoffe einfach, das uns der Besitzer die restlichen Kilometer fahren kann. Nachdem der etwas bissige Colie gebaendigt ist bittet uns der Hausherr an den warmen Ofen, der das ganze Haus mehr als ausreichend befeuert. Offensichtlich gibt es hier gerade Mittag. Wie er uns erklaert, wollten seine Frau und er sowieso gerade nach Puerto Ibanez und so bekommen wir eine kostenlose Fahrt. Selbst ein kleines Dankeschoen wollte der Mann nicht annehmen. Wie so viele Chilenen war er sehr nett und hilfsbereit.

Puerto Ibanez praesentiert sich als trostlose Geisterstadt. Die meisten Hostels sind noch nicht geoeffnet und so versuchen wir es mit einer Residenz direkt am Hafen. Auf ein Wort treten wir an die Durchreiche zur Kueche. Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten erfahre ich das die Unterkunft wohl 8.000 Pesos kosten soll. Leider gelingt es mir nicht der vor- und zurueckschwankenden Frau, die jetzt auch mehr mit der ihr runtergefallenen Kornflakespackung beschaeftigt ist, zu entlocken ob der Preis fuer uns beide oder pro Person anzunehmen ist. Leider warten wir ab jetzt eine Minute vergeblich auf eine Antwort. Die vielen Kornflakes auf dem Fussboden scheinen wesentlich interessanter als zwei langweilige Gringos. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht verschwinden wir und kommen wenige Meter weiter fuer die Haelfte unter. Die Frau kocht auch noch ein ziemlich gutes Huehnchengericht. Wir verputzen es im Wohnzimmer, wo sich der Ehemann stundenlang genuegsam mit dem Fernsehprogramm beschaeftigt. Wir beschliessen den Tag mit einer gemuetlichen Runde Mate und legen uns gegen 22:00 Uhr, es ist immer noch Hell und direkt unter unserem Fenster bruellt eine angebundene junge Ziege, auf unsere 30cm dicken Schaumstoffmatrazen. Man muss halt nehmen was man bekommt...

Donnerstag, 29. November 2007

Leider immer noch Coyhaique


Das gemeinsame Ziel, den National Park Los Glaciares, versuchen wir über die kleine Siedlung Villa O'Higgins zu erreichen. Von dort kann man mit einer 20 Kilometerwanderung nach Argentinien gelangen. Zu viert stellen wir uns gegen halb 12 etwas ausserhalb der Stadt an die Carretera Austral um unsere Daumen in den Himmel zu strecken sobald wir ein Auto kommen sehen. Eine Stunde später ist alles unverändert und ein leichter Sonnenbrand kündigt sich bereits im Gesicht an. Wir beschliessen uns in zwei Gruppen aufzuteilen um unsere Chancen zu erhöhen. Treffpunkt soll heute Abend um 8:00 Uhr der öffentliche Platz in Cochrane sein. Es soll alles ganz anders kommen!

Nachdem Jörg und ich wiederum eine Stunde später immer noch am gleichen Fleck hocken geht er nachsehen wie es bei den beiden Anderen aussieht. Er sieht sie gerade noch in ein Auto einsteigen und verschwinden. Er findet aber ein paar "Tramper-Schilder" die den anderen Beiden wohl geholfen haben. Wir versuchen es weiter bis wir um 15:00 Uhr resigniert aufgeben und ins Hostel zurückkehren. Der ursprüngliche Weg über Cochrane, Villa O'Higgins, dort mit der Fähre übersetzen und 20km wandern ist nun nicht mehr zu schaffen da die Fähre nur Samstags fährt. Busse gibt es hier z.Z. auch nur alle zwei Tage. Unser Notplan sieht vor, dass wir uns über Puerto Ibañez und Chile Chico über die Grenze nach Los Antiguos durchschlagen. Gesagt, getan. Das schreibt sich jetzt recht einfach, war aber wesentlich umständlicher und hat auch mehr Zeit in Anspruch genommen. Mit unserer gesamten Ausrüstung machen wir uns auf zurück in die Stadt. Wir denken, so ein Busticket wird man wohl am Busterminal bekommen, wo wir mittlerweile schon recht bekannt sind, da wir uns schon den zweiten Tag ständig dort herumtreiben. Falsch gedacht. Nachdem wir jetzt auch wissen wo wir das Ticket für die Fähre bekommen wollen wir das zuerst erledigen. Klappt auch. Aber die Fahrt von hier nach Puerto Ibanez mit dem Bus müssen wir bei einer anderen Gesellschaft kaufen. So jagen wir weiter durch die halbe Stadt zu dem markierten Punkt auf unserem Stadtplan. Mir ist irre warm und der Rucksack drückt nervig auf die Schultern. Aber auch hier zeigen wir eisernen Willen und halten schliesslich mit einem Gewinnergrinsen auch das nächste Ticket in unseren Händen. Vielleicht war dieses Grinsen etwas zu selbstsicher! Aber das kommt erst später...

Was macht man, wenn man gestresst ist und etwas unzufrieden mit der Gesamtsituation? Richtig, shoppen! Nachdem ich mich am Vormittag bereits im Supermarkt mit einem sogenannten Bombilla und einer Ration Mate eingedeckt hatte war ich jetzt noch auf der Suche nach einem passenden Trinkgefäss. Auf dem Rückweg zum Hostel kommen wir an einem Mate-Fachgeschäft vorbei. Dort finde ich was ich suche und Jörg ist nun auch angesteckt und legt sich auch das Nötige zu. Der junge Verkäufer ist wohl von unser Aufmachung beeindruckt und fragt nach dem Gewicht unserer Rucksäcke. Wir hätten keine Ahnung, lassen wir ihn wissen. Er bittet um einen Moment und dann steht er mit einer Federwage vor uns. Jörg's Rucki schafft es auf 30 Kilogramm. Bei mir bleibt die Nadel zum Glück bei 25 stehen. Um die Müdigkeit aus unseren Knochen zu treiben gibt es im Hostel gleich den ersten Aufguss.

Mittwoch, 28. November 2007

Chaitén - Coyhaique

Um 8:00 geht es auf einer 11 Stunden Fahrt auf der Carretera Austral nach Coyhaique. Hier übertreffen sich die Ausblicke alle 10 Minuten auf's Neue. Ich würde immer wieder gern "Stopp! Sofort anhalten!" zum Fahrer rufen um mich einfach auf ein Fleckchen Erde zu setzen und die Landschaft zu geniessen. Natürlich auch um ein paar Fotos zu machen! ;-)

Die Fahrt im Mercedes Sprinter war trotz der insgesamt 2 Stunden Pause ziemlich anstrengend und Sitzfleisch habe ich heute auch keins. Ziemlich erledigt kommen James, Jörg, Jan und ich in Coyhaique an. Unser erster Weg führt uns direkt in eine kleine Kneipe um zwei Pitcher Bier unsere Kehlen hinunter zu stürzen. Erst danach fühlen wir uns befehigt auf die Suche nach einer Unterkunft zu machen.

Dienstag, 27. November 2007

Endlich wieder einmal ausgeschlafen. Da es den ganzen Tag über draussen eher grau und wenig einladend aussieht bleibe ich viel im Hostel. Was hier in der angenehmen Atmosphäre nicht schwer fällt. Die Wattwanderung am Abend wird zu einer sehr interessanten Exkursion, da Jan zwei Jahre Biologie studiert hat und so viel Wissenswertes zu diesem unscheinbaren Lebensraum erklären kann. Angenehm erfrischt und hungrig geht's danach ins Lokal. Bei einer Flasche guten Rotwein schmeckt auch das Essen sehr gut.

Montag, 26. November 2007

Pumalin Park

Zusammen mit Nicolas, einem in Chile lebenden Kanadier, ging es heute auf Tour durch den Pumalin Park. Und wieder bemerke ich die anscheinend für Patagonien typische Gelassenheit. Am Vorabend verabredeten wir uns für halb zehn. Nachdem wir noch kurz Proviant gekauft, in seinem Büro vorbeigeschaut, er an seinem Haus eine Nachricht hinterlassen hat und wir schliesslich noch zwei weiter Interessierte eingesammelt haben ist es 11:00 Uhr als wir Chaitén verlassen.

Dafür ist Nicolas ein sehr amüsanter und kundiger Guide und es macht Spass mit ihm den Park zu entdecken. Zu Beginn laufen wir auf dem kurzen "Alerce Trail" zwischen bis zu 4.000 Jahren alten Alerce Bäumen bevor es weiter zum Wasserfall des Flusses Tronador geht. Zum Abschluss wandern wir zu den beiden "Escondidas"-Wasserfällen. Bereits der untere der Beiden ist herrlich. Leider verlässt mich hier das Akku meiner Kamera nach bereits zwei Aufnahmen. Nachdem ich gestern Abend noch daran dachte ein Ersatzakku zu laden und es auch einzupacken lasse ich es heute jedoch im Auto liegen. Sehr clever! Richtig in den A.... beissen tue ich mich aber als wir den wunderschönen oberen Wasserfall erreichen. Dieser stürzt sich auf gut 15 Metern breite mindestens in doppelter Länge in die Tiefe. Auf dem Rückweg erreichen wir noch den Strand von Santa Barbara. Dieses Fleckchen Erde ist fast zu schön um es länger als eine halbe Stunde zu ertragen. Als plötzlich noch die Flossen von Delphinen auftauchen und die gewölbten Rücken in der Sonne glitzern wundere ich mich, warum jetzt nicht irgendeine tragende Musik einsetzt, der Abspann abläuft und sich der Vorhang schliesst. Ein perfektes Ende für jeden Hollywood-Film. Aber umso mehr für einen traumhaften Tag in einer faszinierender Landschaft.

Als kleine Zugabe gibt es einen herrlich freien Blick auf den östlich von Chaitén gelegenen Vulkan Michinmahuida. Dieser sieht aus wie eine Kopie des Matterhorns.

Pumalin Park

Sonntag, 25. November 2007

Chaitén

Obwohl die Fähre Chaitén um 8:00 erreichen sollte schippern wir zu dieser Uhrzeit immer noch auf dem offenen Gewässer. Die Gischt peitscht über den Bug und das Schiff schaukelt ordentlich hin und her. Wegen des starken Gegenwinds legen wir mit satten fünf Stunden Verspätung um 13:00 endlich an. Wie ich später schnell merken soll läuft in Patagonien alles mit einer gelassener Ruhe ab. Die Unterkunft für die nächsten Tage hatte ich mir bereits gestern bei der Informationsbeschaffung über die Gegend um Chaitén im Internet gesucht. Überraschend werde ich von Stefan am Hafen abgeholt und bin froh nach der letzten Nacht nicht mehr mit dem schweren Gepäck loslaufen zu müssen. Die von ihm geführte Casa Hexagon ist ein zwei Jahre altes und um einen Baumstamm gebautes Heim, das er selbst gebaut. Im Aufenthaltsbereich hat er z.B. grosse Steine als Ersatz für gewöhnliche Fliesen ausgelegt. Auch wenn man aufpassen muss um nicht zu stolpern eine schöne Idee die einen ganz besonderen Flair schafft. Ausserdem findet man im ganzen Haus sehr viele Zeichnungen von befreundeten Künstlern und seine eigenen fantastischen Origami-Gebilde. Nach eigener Auskunft ist er einer der Besten die diese Kunst beherrschen. Er hat wohl mit dieser Leidenschaft auf den Strassen in Deutschland das Geld verdient um hier in dieser Abgeschiedenheit seinen Traum zu verwirklichen. Einen kleinen Eindruck könnt ihr Euch hier verschaffen.

Jörg und Jan, die ich auf der Fähre kennengelernt habe, landen eine Stunde später auch hier nachdem ich ihnen diesen Tipp gegeben habe. Stefan reist bereits seit 10 Jahren durch Patagonien und weiss mit vielen Tipps die Neugier zu wecken. Das Hostal liegt am Rand der Siedlung mit einem herrlichen Blick auf die unberührte Natur. Man braucht nur durch das Gartentor zu gehen und kann sofort loswandern. Obwohl ich eigentlich eben noch hundemüde war und nur noch in mein Bett fallen wollte machen wir uns zusammen gleich wieder auf um die Gegend zu entdecken. Zuerst essen wir aber noch sehr guten Lachs in einer sehr urigen Kneipe. Die Tür ist ein riesiges Eisentor so das man denkt eigentlich gleich in einer Garage zu stehen. Später erreichen wir kurz nach Durchquerung eines Armee-Lagers einen herrlichen Wasserfall der sich abwechselnd von links nach rechts in die Tiefe stürzt. Der dichte Regenwald ist unglaublich faszinierend. Alles ist in sattes Grün getaucht und man sieht vor lauter Pflanzen nicht einmal mehr den Boden.

Samstag, 24. November 2007

Mit der Fähre von Puerto Montt nach Chaitén

Die Zeit bis zur Abfahrt vertreibe ich mir in Puerto Montt mit dem Erkunden der Stadt, Fotografieren und damit einfach das Gesicht in die Sonne zu halten.

Gegen 20:00 mache ich mich auf den Weg zur Fähre, checke dort ein und nutze die verbleibenden zwei Stunden um die Route der nächsten Tage festzulegen. Gegen halb zehn geht es an Board und die Fähre "Alexandrina" legt pünktlich bei Vollmond ab. Innerhalb der ersten zwei Stunden kann ich den Blick immer noch zurück auf die Lichter von Puerto Montt werfen. So gut es geht mache ich es mir auf den schmalen und engen Sitzen auf der Fähre bequem.

Drei Mädels aus Israel, der Ire James, die Briten Chris & Joe und zwei Deutsche, Jörg & Jan, sind neben mir die einzigen Backpacker. Bei einer recht frischen Briese auf dem Deck tauschen wir unsere bisherigen Erlebnisse aus bis jeder versucht etwas Schlaf zu finden.

Freitag, 23. November 2007

Puerto Montt

Eigentlich wollte ich von Cochamó weiter nach Puelo, dort mit einem anderen Bus nach Puelche, wieder umsteigen und schliesslich nach Hornopirén. Von dort wäre eine Fähre nach Caleta Gonzales gefahren und es wäre nicht mehr weit bis nach Chaitén. Also steige ich gegen halb zwölf in den Bus. In Puelo, frage ich mich in der Dorfverwaltung bezüglich der Weiterfahrt durch. Die verträumten Damen meinen dann auch, dass um 13:00 ein Bus nach Puelche vorbeikommt. Ich lege alle meine Hoffnung in ihre Worte und stelle mich an die einzige Strasse. Vielleicht kann ich ja auch das relativ kurze Stück auch einfach trampen. Aber der eh' schon recht spärliche Verkehr fährt entweder nur im Dorf herum oder in die Richtung aus der ich gekommen bin.

Um halb zwei kommt tatsächlich ein Bus und ich atme erleichtert auf. Bevor er hält erkenne ich aber bereits, dass er der gleiche Bus ist aus dem ich vor etwas mehr als einer Stunde ausgestiegen bin. Und heute fährt definitiv kein Bus in die von mir eingeschlagene Richtung. Kurz entschlossen springe ich auf und fahre drei Stunden zurück nach Puerto Varas und gleich weiter nach Puerto Montt um dort morgen auf jeden Fall die Fähre nach Chaitén zu nehmen.

Mittlerweile ist es halb sechs, ich habe mir ein Zimmer genommen und suche in strömenden Regen den Hafen und dort das Büro der Reederei. Schliesslich bekomme ich für 22,- Euro ein Ticket und so geht es dann morgen um 22:00 auf einer zehnstündigen Fahrt nach Chaitén. Und damit bin ich endlich in Patagonien angekommen.

Puerto Montt

Donnerstag, 22. November 2007

Cochamó

Um 9:00 fahre ich in drei Stunden nach Puerto Varas um von dort an mein eigentliches Ziel, Cochamó zu kommen. Mit etwas Durchfragen und Suchen finde ich auch die richtige Haltestelle. Gegen 13:00 geht es weiter und nach 2,5 Stunden über eine weitere Geröllpiste steige ich aus dem Bus und scheine erneut die hektische Zivilisation erfolgreich weit hinter mir gelassen zu haben. Meine Gastfamilie lebt auf einer kleiner Anhöhe direkt am See und so geniesse ich von meinem Zimmer aus den Blick über das Wasser und auf die fernen schneebedeckten Gipfel. Im Garten stehen ein paar Pferde und es ist einmalig ruhig. Mein Zimmer wirkt wie aus dem 19. Jahrhundert, der Herd in der grossen Küche entstammt definitiv aus der Zeit! ;-)

Der kleine Laden hat nicht sehr viel zu bieten und so besteht mein Mittagessen/Abendbrot aus 3 gekochten Eiern, 3 Semmeln und einer Packung Keksen. Die zwei Bier haben dann auch noch etwas satt gemacht. ;-)

Mittwoch, 21. November 2007

Valdivia

Ganz ruhig und ohne grosse Aktion verbringe ich einen sonnigen Tag in Valdivia. Die Seelöwen auf dem Rio Valdivia machen es mir vor und so bekomme ich auch kein schlechtes Gewissen. Auf der Suche nach etwas frischem Obst schlendere ich im Stadtzentrum herum und werde schliesslich auf dem Fischmarkt fündig. Zum Mittag gibt es sehr guten Lachs in einem der vielen Fischrestaurants.

Den Nachmittag nutze ich um endlich wieder etwas hier im Blog zu schreiben. Hatte ja eine ganze Menge aufzuholen. ;-)

Dienstag, 20. November 2007

Puerto Fuy - Valdivia

Am Vormittag mache ich mich auf den Weg nach Puerto Fuy. Mein Plan war dort die Fähre zu nehmen und weiter mit dem Bus nach Argentinien zu fahren. Es sollte wieder einmal ganz anders kommen.

Dieser kleine Ort scheint der Zivilisation noch etwas mehr entrückt zu sein. Die Kühe laufen auf der Suche nach Futter frei durch die Strassen und alles läuft sehr gemütlich ab. Ich suche mir eine Bleibe. Das Hostal San Giovani sieht recht ordentlich aus und ich beziehe mein Zimmer direkt über der Gaststube. Auf der Suche nach etwas zu Essen lande ich im Strandlokal. Die meisten Stühle stehen noch auf den Tischen, es ist immer noch keine Saison, und ich gönne mir vier Empanadas. Schön wieder das Frühstück mit dem Mittagessen erledigt zu haben. Die heutige Fähre soll eigentlich in einer halben Stunde ablegen. Die vielen zur Verankerung dienende Täue sprechen da aber eine ganz andere Sprache. Ich lehne mich zurück, geniesse die Sonne und warte einfach mal ab. Endlich kommt das erste Auto. Ich schlender zu den beiden Herren herüber um sie etwa über den Fahrplan auszufragen. Wie ich erstaunt erfahre wird sich die Fähre heute und auch morgen keinen Zentimeter vom Ufer fortbewegen, denn sie wird repariert. So einfach ist das. OK, das heisst für mich - ich brauche einen neuen Plan.

Um 16:00 Uhr sitze ich wieder im Bus nach Panguipulli. Argentinien habe ich komplett gestrichen. So habe ich etwas mehr Zeit in Chile und kann es die kommenden Tage etwas ruhiger angehen. Zwei Stunden später kaufe ich das nächste Ticket nach Valdivia und um 19:00 sitze ich wieder im Bus. Kurz vor 22:00 bin ich da. In voller Montur bin ich auf dem Weg zum Hostal, verschwinde aber noch schnell im Supermarkt um etwas zu Essen zu besorgen. Das ist heute wieder einmal viel zu kurz gekommen. Mit dem riesigen Rucksack, der Kamera- und meiner Umhängetasche kassiere ich ein paar belustigte Blicke.

Die alte Villa ist ziemlich runtergewirtschaftet. Aber es sieht irgendwie trotzdem gemütlich aus. An der Tür bekomme ich die Info das nichts mehr frei ist. Nein, nicht jetzt. Ich habe echt keine Lust mehr weiter durch die Stadt zu laufen und etwas anderes zu finden. Wie sich herausstellt ist der ältere Herr zum Glück etwas vergesslich und ich bekomme das kleine Dachgeschosszimmer. Den Kopf muss ich dort immer eingezogen halten. Im tiefen Bett sinke ich fast bis auf den Fussboden zurück. Die Familie ist aber auch wieder sehr nett und hilfsbereit. Nach dem ich endlich gegessen und geduscht habe verschwinde ich im Bett.

Montag, 19. November 2007

Choshuenco

Da meine erste Wahl der Unterkunft gestern abend nicht unbedingt die beste Adresse am Platz war und ich für das gleiche Geld auch in einer saubereren Umgebung schlafen konnte habe ich als Erstes heute morgen einen Quartierwechsel in das "Hostal Choshuenco" durchgeführt. Auch das nirgendwo ein Internetcafé zu entdecken war bedeutete wohl, dass ich hier wirklich richtig "weit weg vom Schuss" war.

Mit dem restlichen Käse und Brot, vom gestrigen Abendbrot, bin ich halb elf zu einer dreistündigen Wanderung nach Fondo Enco, einer absolut einsam gelegenen Farm, aufgebrochen. Ich war keine zehn Minuten aus der kleinen Siedlung heraus als mich ein freundlicher Vorbeifahrender fragte ob er mich mitnehmen solle. Ich konnte ihm nur dankend ablehnen. Wandern wollte ich und am besten auch keine weiteren Autos mehr sehen. Auf dem Weg kamen einige schöne Flecken zum Rasten, die ich auch gern genutzt habe. Die Ausblicke auf endlose Weideflächen, schneebedeckte Berg- und Vulkangipfel und kristallklare Bäche waren jeden Schritt wert. Gegen halb fünf kehrte ich zufrieden zurück. Nur meine Füsse hatten in den noch nicht eingelaufenen Schuhen ziemlich gelitten. Anschliessend liess ich mir endlich auch mal wieder ein ordentliches Essen servieren. Nach etwas Tagebuchschreiben und ein paar gelesenen Seiten im Roman war ich eingeschlafen.

Choshuenco

Sonntag, 18. November 2007

Auf dem Weg durch das Seengebiet

Mit dem Ziel Panguipulli mache ich mich gegen 11:00 Uhr auf den Weg zum Busterminal. Wie sich herausstellen soll werde ich für eine Strecke von ungefähr zwei Stunden Fahrtzeit den ganzen Tag brauchen. Die erste Fahrt nach Villarica ist genauso schnell vorbei wie die sich anschliessende. Schnell bin ich gegen 12:00 Uhr in diesem kleinen und verschlafenen Ort Lican Ray. Und es ist Samstag. In der "Hauptstrasse" sind die meisten Geschäfte noch verriegelt denn die Hauptsaison beginnt erst in ein paar Wochen und dieser kleine Badeort hat offensichtlich auch nicht mehr zu bieten.

Die Strasse ist leer und ich blicke mich hilfesuchend nach einem ansprechbaren Einwohner um. Die erste Auskunft, meine Weiterreise betreffend, erkämpfe ich mir bei einem Jugendlichen der offensichtlich eher die Absicht hat mir eine schöne Geschichte zu erzählen als mir beim Verlassen dieses trüben Orts behilflich zu sein. Die frohe Auskunft - heute fährt überhaupt kein Bus von hier fort. Ich sehe nirgendwo eine Hostel. Ich bekomme es nicht mit der Angst zu tun, eher beginne ich resignierend zu lächeln und denke nur "na toll". Aus einem kleinen Laden hole ich mir zwei Bananen und eine Packung Kekse um das bis dahin aufgeschobene Frühstück in dem kleinen "Stadtpark" nachzuholen. Auch in der Hoffnung danach wieder etwas klarer denken zu können. Ich laufe die trostlose Strasse ab und erhalte erste Hinweise auf einen Minibus-Service der wohl auch am Samstag fährt, wenn mich meine Spanischkenntnisse nicht im Stich lassen. Um 14:30 Uhr soll ich erlöst werden. Mit meinem Roman mache ich es mir auf der Parkbank für weitere zwei Stunden gemütlich und harre der Dinge die da kommen mögen.

Um kurz vor 15:00 Uhr bin ich tatsächlich Richtung Panguipulli unterwegs. Die Fahrt dauert knappe 30 Minuten. Das hätte ich auch laufen können, denke ich mir so. In Panguipulli klappere ich verschiedene Hostels ab. Die erste Wahl war voll besetzt. An der Stelle des zweiten steht nun ein moderner Supermarkt. Die anderen wollten zwischen sieben- und achttausend Pesos (EUR 10-11) pro Nacht. Irgendwie war mir das zu teuer. Da ich sich mittlerweile auch schon wieder der Hunger bei mir meldete wurden noch schnell ein paar Semmeln, Käse und ein paar Gewürzgurken besorgt. Am Busterminal hole ich mir ein Ticket nach Choshuenco und verputze gleich das Eingekaufte da ich den Bus gerade verpasst habe und so noch einmal 2,5 Stunden warten kann. Irgendwann auf der Fahrt endet plötzlich der Asphalt und die Leitplanken verschwinden und es geht auf einer Schotterpiste weiter. Gegen 20:00 Uhr erreiche ich Choshuenco, ein kleiner Ort wieder an einem See gelegen mit geschätzten 300 Einwohnern. Sehr still und einsam. Ich bin der einzige Tourist. Es gefällt mir auf Anhieb!

Samstag, 17. November 2007

Auszeit

Ich habe es ja bereits angekündigt. Die letzten beiden Tage habe ich es mir mit Decken auf der Couch am Kamin gemütlich gemacht und den Roman "Die Nebel von Avalon" angefangen zu lesen. Mittlerweile bin ich ziemlich fit wenn es um Artus und seine Ritter der Tafelrunde geht. ;-)