Frische Luft zu atmen ist in Quito nicht ganz einfach. Dafuer muss man auf jeden Fall einen der vielen Parks aufsuchen, die sich in und um die Stadt verteilen. Das geschaeftgie Treiben der Einwohner verursacht so ein hohes Aufkommen an Busen, Taxen und Autos das man oftmals einfach in einer Abgaswolke verschwindet.
Um uns etwas Gutes zu tun sind wir deshalb heute Vormittag zum Parque Metropolitano, der ueber der Stadt liegt und einen guten Blick auf diese bietet, gewandert. Im Park findet man abgesehen von ein paar Strassen nur Trampelpfade auf denen man sich durchschlagen kann. Ganz anders als in den Staaten. Uns hat es so sehr gut gefallen und wir haben die Zeit dort einfach genossen.
Am Nachmittag haben wir beschlossen noch kurz am Aequator vorbeizuschauen. Es sind von hier nur noch 25 Kilometer. Die Fahrt mit dem Stadtbus hat dann trotzdem 45 Minuten gedauert, da die Einwohner praktisch nie an den Haltestellen, sondern einfach wo sie gerade stehen, waehrend verlangsamter Fahrt ein- und aussteigen. Das passiert dann streckenweise in 20m Abstaenden. Waehrend der Fahrt steigen dann auch gerne, ich nenn' sie einfach mal "Bushaendler", ein. Das sind kleine Maedchen die Kaugummis verkaufen, Teens die etwas entnervend auf einer leeren Dose einen Rhythmus spielen und dazu eher unmelodisch Kraechzen oder der Herr mit der Aktentasche, der versucht die neuesten Produkte im Kugelschreiber-und Feinliner-Segment an den Fahrgast zu bringen. Es gehoert aber einfach dazu, zumal die Fahrt ganze 40 Cent kostet und man so gleich noch etwas Praktisches kaufen kann. Zum Anderen erstreckt sich diese riessige Stadt bis genau zum Aequator. Wenn man an der Endhaltestelle Mitad del Mundo aussteigt sind es nur noch wenige Schritte um auf der Nordhalbkugel zu stehen.
Freitag, 17. August 2007
Donnerstag, 16. August 2007
Quito entdecken...
Obwohl wir nur knapp 15 Minuten im Netz nach einer Bleibe in Quito gesucht hatten, haben wir wohl alles richtig gemacht. Unser Hostal Posada del Maple ist ruhig obwohl es im "Partyviertel" von Quito liegt, liebevoll eingerichtet und hat seinen ganz eigenen Charme. Alles wurde in knallige Farben getaucht und es macht einfach Freude Zeit dort zu verbringen. Man kann im gruenen und sonnendurchfluteten Innenhof sitzen oder ein einem der bequemen Aufenthaltsraeume chillen. Das Fruehstueck ist im mehr als guenstigen Preis von 7 Dollar pro Person auch gleich dabei. Und dazu auch noch sehr gut! Das 4-Bett-Zimmer teilen wir mit Kevin aus Schottland und Kelly aus San Francisco.
Heute haben wir einen der vielen Stadtbusse genommen und sind in die historische Altstadt von Quito gefahren um einen ersten Ueberblick ueber das Treiben hier zu bekommen. Dafuer muss man ganze 25 Cent berappen. Ein Essen mit Vorsuppe und Nachspeise kostet hier zwischen 1-2 Dollar. Mehr als eine Wohltat fuer unsere bereits ordentlich gebeutelte Reisekasse. ;-)
Spaetestens bei unserem Besuch der Altstadt ist klar, dass man Quito nicht einmal annaehrend mit einer Stadt in Deutschland vergleichen kann. Hier sitzen die Frauen mit ihren Naehmaschinen am Strassenrand und unter beinahe jedem Hauseingang findet man eine Garkueche von der es absolut lecker in deine Nase weht. Man kann ja leider nicht 24h am Tag essen, aber ich wuerde es am liebsten! Genauso sieht man aber auch die sehr arme Bevoelkerung, die versucht mit Schuheputzen oder einfach nur Betteln ueber den Tag zu kommen. Der Schutzman mit Maschinengewehr oder auch private Sicherheitsleute mit Pumpgun gehoeren allerdings genauso zum Stadtbild. Obwohl ich mich heute zu keiner Zeit unsicher gefuehlt habe. Kevin, der bereits zwei Jahre hier gelebt hat, erzaehlte uns aber auch, dass es gegen Abend nicht mehr unbedingt sicher ist.
Ich bin jedenfalls fasziniert von der Stadt und freue mich auf die naechsten Tage.
Heute haben wir einen der vielen Stadtbusse genommen und sind in die historische Altstadt von Quito gefahren um einen ersten Ueberblick ueber das Treiben hier zu bekommen. Dafuer muss man ganze 25 Cent berappen. Ein Essen mit Vorsuppe und Nachspeise kostet hier zwischen 1-2 Dollar. Mehr als eine Wohltat fuer unsere bereits ordentlich gebeutelte Reisekasse. ;-)
Spaetestens bei unserem Besuch der Altstadt ist klar, dass man Quito nicht einmal annaehrend mit einer Stadt in Deutschland vergleichen kann. Hier sitzen die Frauen mit ihren Naehmaschinen am Strassenrand und unter beinahe jedem Hauseingang findet man eine Garkueche von der es absolut lecker in deine Nase weht. Man kann ja leider nicht 24h am Tag essen, aber ich wuerde es am liebsten! Genauso sieht man aber auch die sehr arme Bevoelkerung, die versucht mit Schuheputzen oder einfach nur Betteln ueber den Tag zu kommen. Der Schutzman mit Maschinengewehr oder auch private Sicherheitsleute mit Pumpgun gehoeren allerdings genauso zum Stadtbild. Obwohl ich mich heute zu keiner Zeit unsicher gefuehlt habe. Kevin, der bereits zwei Jahre hier gelebt hat, erzaehlte uns aber auch, dass es gegen Abend nicht mehr unbedingt sicher ist.
Ich bin jedenfalls fasziniert von der Stadt und freue mich auf die naechsten Tage.
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Mittwoch, 15. August 2007
Auf dem Weg nach Quito
In Cancun kamen wir um halb zwei in der Nacht an und verbrachten die restliche Zeit am Busbahnhof mit Tagebuchschreiben. Gegen halb fuenf kam dann der erste Bus zum Flughafen. Obwohl wir extra die Flugdaten einen Tag vorher ueberprueft haben gab es nun am Check-In die Ueberaschung, dass der Flieger erst 8 Uhr abheben sollte. Etwas lange Gesichter haben wir dann schon gemacht. Na ja!
Nach drei Stunden Flug sind wir zum Umsteigen in Panama gelandet. Danach ging es fuer knapp zwei Stunden noch einmal in den naechsten Flieger nach Quito. Der Flughafen liegt direkt in der Stadt und im Landeanflug denkt man jeden Augenblick mit dem ausgeklappten Fahrwerk im naechsten Wohnzimmer haengen zu bleiben. Die Landung war dann wegen ziemlich starken Wind auch recht heftig.
Da wir einen Tag vorher ein Hotel in Quito gebucht hatten klappte auch alles mit dem Shuttle-Service zu unserer Unterkunft. Die letzte nicht geschlafene Nacht wieder einmal in den Knochen spuerend sind wir nur fix in einen Markt gegangen, haben uns mit extrem leckeren Kaese, Salami & Baguette eingedeckt und im Hotel (das wohl eher ein Hostel ist) gegessen. Danach stand nur noch Duschen und viel, viel schlafen auf dem Programm.
Nach drei Stunden Flug sind wir zum Umsteigen in Panama gelandet. Danach ging es fuer knapp zwei Stunden noch einmal in den naechsten Flieger nach Quito. Der Flughafen liegt direkt in der Stadt und im Landeanflug denkt man jeden Augenblick mit dem ausgeklappten Fahrwerk im naechsten Wohnzimmer haengen zu bleiben. Die Landung war dann wegen ziemlich starken Wind auch recht heftig.
Da wir einen Tag vorher ein Hotel in Quito gebucht hatten klappte auch alles mit dem Shuttle-Service zu unserer Unterkunft. Die letzte nicht geschlafene Nacht wieder einmal in den Knochen spuerend sind wir nur fix in einen Markt gegangen, haben uns mit extrem leckeren Kaese, Salami & Baguette eingedeckt und im Hotel (das wohl eher ein Hostel ist) gegessen. Danach stand nur noch Duschen und viel, viel schlafen auf dem Programm.
Dienstag, 14. August 2007
Abschied vom Paradies
Schweren Herzens hiess es heute morgen fuer uns den Sand aus den Klamotten zu schuetteln und unsere einfache Huette zu rauemen. Wir haben es uns natuerlich nicht nehmen lassen noch einmal ausgiebig in unserem Lieblingsrestaurant zu fruehstuecken. Danach haben wir unseren letzten Tag in Tulum noch einmal am Strand genossen. Da der Flieger nach Quito um halb 7 am naechsten Morgen starten sollte sind wir gegen 23:00 Uhr mit dem Bus Richtung Cancun aufgebrochen.
Montag, 13. August 2007
SCHLENER'S GOOGLE MAP
Ok, hat dann heute doch wieder Alles laenger in Tulum gedauert. Die Fruchsaefte sind einfach zu lecker und extrem guenstig. Waerend Mario telefoniert hat, habe ich, euren Wuenschen folgend, unsere bisherige Reise mal bei Google Maps eingearbeitet.
Jetzt koennt ihr uns extrem leicht von zu Hause aus verfolgen. Egal ob im Kartenmodus oder mit Satelittenbildern. Da sind wir dann aber noch nicht drauf, erst in ein paar Jahren! ;-)
Den Link findet ihr in der rechten Menueleiste.
Jetzt koennt ihr uns extrem leicht von zu Hause aus verfolgen. Egal ob im Kartenmodus oder mit Satelittenbildern. Da sind wir dann aber noch nicht drauf, erst in ein paar Jahren! ;-)
Den Link findet ihr in der rechten Menueleiste.
Samstag, 11. August 2007
Buenos Dias aus Mexico
Die Nacht am Flughafen wollte einfach nicht Enden und die sieben Stunden Flug (inkl. Umsteigen in Dallas) haben unserer Tagesform nicht gerade grossen Aufwind beschert.
Am Ausgang vom Flughafen Cancun hat dann gleich der Temperatur-Hammer zugeschlagen. Egal, Hose & Fleece ausziehen, dann Shorts, leichtes Hemd und luftiges Schuhwerk an den Mann. Schon besser! Bei 43 Grad mit dem Bus (Klimaanlage war natuerlich auf 15 Grad eingestellt) gut eine Stunde bis Playa del Carmen gefahren und umgestiegen in den naechsten Bus Richtung Tulum. Die zweite Fahrt war lustig, es sassen nur Mexicaner drin, die wahrscheinlich gerade Feierabend hatten. Dazu lief entspannte spanische Musik und wir liessen uns angenehm berieseln.
In Tulum haben wir versucht dem Taxifahrer, eher mit Gesten als mit Worten, deutlich zu machen, das wir die billigsten Cabanas (Huetten mit Palmendach) suchen. Da wir aber erst gegen 20:00 dort ankamen, war nix mehr zu machen. Dafuer haben wir unser Zelt einfach direkt am Strand aufgebaut unter einer Palme, voll mit Kokosnuessen. Ein schoener Eindruck und ein herrliches Bild am naechsten Morgen
Da die letzte Dusche bereits wieder eine Ewigkeit her war ging es nach dem Aufwachen direkt ins Wasser. Eigentlich wie Badewanne aber viel, viel mehr Platz und mit paradiesischer Umgebung.
Gestern stand dann, wie meistens, Einkauf und die naehere Umgebung erkunden auf dem Programm. Ansonsten haben wir reichlich das fantastische Essen, ein paar White Russian & Dos XX (mexikanisches Bier) genossen. Einfach genau das Richtige nach 7 Wochen kulinarischer Ebbe in den Staaten.
Von den letzten beiden Tagen bereits so entspannt, sind wir dabei unseren Flug naechsten Dienstag auf jeden Fall umzubuchen. Du kannst nicht nur eine Woche im Paradies bleiben. Wie dumm wir bei unserer Planung waren!
Ein paar Eindruecke von hier gibts dann in Bilderform am Montag. Morgen werden wir den Tag wirklich nur am Strand verbringen. *Schon wieder nach der Badehose greifend*
Bis denne...
Am Ausgang vom Flughafen Cancun hat dann gleich der Temperatur-Hammer zugeschlagen. Egal, Hose & Fleece ausziehen, dann Shorts, leichtes Hemd und luftiges Schuhwerk an den Mann. Schon besser! Bei 43 Grad mit dem Bus (Klimaanlage war natuerlich auf 15 Grad eingestellt) gut eine Stunde bis Playa del Carmen gefahren und umgestiegen in den naechsten Bus Richtung Tulum. Die zweite Fahrt war lustig, es sassen nur Mexicaner drin, die wahrscheinlich gerade Feierabend hatten. Dazu lief entspannte spanische Musik und wir liessen uns angenehm berieseln.
In Tulum haben wir versucht dem Taxifahrer, eher mit Gesten als mit Worten, deutlich zu machen, das wir die billigsten Cabanas (Huetten mit Palmendach) suchen. Da wir aber erst gegen 20:00 dort ankamen, war nix mehr zu machen. Dafuer haben wir unser Zelt einfach direkt am Strand aufgebaut unter einer Palme, voll mit Kokosnuessen. Ein schoener Eindruck und ein herrliches Bild am naechsten Morgen
Da die letzte Dusche bereits wieder eine Ewigkeit her war ging es nach dem Aufwachen direkt ins Wasser. Eigentlich wie Badewanne aber viel, viel mehr Platz und mit paradiesischer Umgebung.
Gestern stand dann, wie meistens, Einkauf und die naehere Umgebung erkunden auf dem Programm. Ansonsten haben wir reichlich das fantastische Essen, ein paar White Russian & Dos XX (mexikanisches Bier) genossen. Einfach genau das Richtige nach 7 Wochen kulinarischer Ebbe in den Staaten.
Von den letzten beiden Tagen bereits so entspannt, sind wir dabei unseren Flug naechsten Dienstag auf jeden Fall umzubuchen. Du kannst nicht nur eine Woche im Paradies bleiben. Wie dumm wir bei unserer Planung waren!
Ein paar Eindruecke von hier gibts dann in Bilderform am Montag. Morgen werden wir den Tag wirklich nur am Strand verbringen. *Schon wieder nach der Badehose greifend*
Bis denne...
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| Tulum |
Mittwoch, 8. August 2007
Goodbye Amerika
Nach 2 Naechten im Auto und der bereits zur Gewohnheit gewordenen kleinen Morgentoilette im Bloomingdales-Kaufhaus sitzen wir gerade wieder im gleichen Cafe in dem wir bereits zu Beginn unserer Staatenrundreise unseren ersten Blogeintrag geschrieben haben.
Haben heute Morgen ca. 2h gebraucht um das Auto aufzuraeumen und alles in unsere Rucksaecke zu stopfen. Und wir sind heil froh dass man ab jetzt alles am Mann hat und nicht staendig in der ganzen Kiste nach seinem Kram suchen muss!
Heute Abend gehts dann zum Flughafen, Auto abgeben und irgendwie die Nacht rum bekommen. Unser Flieger in die Sonne geht morgen frueh um 6:15. Wir sehnen die Haengematte und den Strand herbei!
Wir lesen uns in Mexico wieder!
Haben heute Morgen ca. 2h gebraucht um das Auto aufzuraeumen und alles in unsere Rucksaecke zu stopfen. Und wir sind heil froh dass man ab jetzt alles am Mann hat und nicht staendig in der ganzen Kiste nach seinem Kram suchen muss!
Heute Abend gehts dann zum Flughafen, Auto abgeben und irgendwie die Nacht rum bekommen. Unser Flieger in die Sonne geht morgen frueh um 6:15. Wir sehnen die Haengematte und den Strand herbei!
Wir lesen uns in Mexico wieder!
Mittwoch, 1. August 2007
Das Ende naht...
Tach aus Fresno!
Haben die Nacht wieder im Auto anner Obstplantage verbracht, damit wir heute hier in Ruhe noch Futter fuer die letzte Woche im Yosemite fassen und wieder Kontakt aufnehmen koennen.
Wir hoffen, der Park wird der Hammer! Ist fuer uns Beide so ziemlich die Gourmet-Kroenung unter den National Parks. Wir werden sehen und Ihr es lesen...
Haben die Nacht wieder im Auto anner Obstplantage verbracht, damit wir heute hier in Ruhe noch Futter fuer die letzte Woche im Yosemite fassen und wieder Kontakt aufnehmen koennen.
Wir hoffen, der Park wird der Hammer! Ist fuer uns Beide so ziemlich die Gourmet-Kroenung unter den National Parks. Wir werden sehen und Ihr es lesen...
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