Freitag, 6. Juli 2007

17. Tag

Auf dem Weg zum naechsten Campingplatz gab's 'ne Menge zu sehen - Bisons, den amerikanischen Pelikan oder den Trompeterschwan. Die Erstgenannten stehen gerne Minutenlang auf der Strasse und lassen sich von den Autoschlangen nur wenig beeindrucken. Dafuer sind die Touris natuerlich alle aus dem Haeuschen und springen quasi beim fahren noch aus dem Auto um auch ja ein spannendes Foto zu machen. Sind dann noch etwas in der Umgebung rumgeschossen. Das war's.

Donnerstag, 5. Juli 2007

16. Tag

Bei 35 Grad ging heute nicht viel ausser ein Sprung in den kuehlen Fluss. Als kleine Entschaedigung fuer die letzten Tage gab's zwei ordentliche Steaks und ein Sixpack zum Runterspuelen.

Mittwoch, 4. Juli 2007

15. Tag

Das Runterschaelen von den Autositzen faellt etwas schwer, aber wir wollen gleich noch einmal unser Glueck bei einem Campingplatz versuchen. Das haben wir dann auch. Aus den Schilderungen der letzten beiden Tage laesst sich vielleicht ableiten, dass wir heute mal ziemlich slow machen wollen. So duesen wir etwas durch den Park und hoeren immer wieder ein beunruhigendes Klopfen vorne links. Nach ergebnislosem Telefonieren mit der Alamo-Road-Assistance Hotline haben wir uns gegen 20:00 entschieden die 90 Meilen zur Mietwagenstation, die wir gestern schon besuchten, zurueck zufahren. Wir sind gerade von der Interstate runter, da flappert es nur noch wo vorher jenes Klopfen zu hoeren war. Jawoll, jetzt ist es ein Platten. Und das keine 2 Kilometer von der Mietwagenstation enfernt. So wechseln wir gegen 22:00 noch fix den Reifen, tauschen anschliessend den Wagen (wir bekommen einen Volvo S40) und sind kurz nach Mitternacht wieder auf dem Campingplatz.

Dienstag, 3. Juli 2007

Happy Birthday Bruder-Herz

Sorry, ich hab's absolut nicht geschafft mich rechtzeitig zu melden. Wuensch Dir nur das Beste! Drueck Dich!!!

Greets,
Mark

Auf dem Weg zum Yellowstone National Park

Servus Leute,

wir haben Euch nicht vergessen. Aber es ist fast unmoeglich einen Internet-PC zu finden. Wir hoffen bald ein paar berichte von Redwood, Crater Lake & Mt. Rainier inkl. Bilder zu liefern. Nach einer durchfahrenen Nacht sind wir gerade auf dem Weg zum Yellowstone NP. Uns geht's auf jeden Fall gut und die Eindruecke sind der Wahnsinn!

Liebe Gruesse von uns Beiden...

14. Tag

Nachdem wir die Nacht abwechselnd durchgefahren sind kamen wir gegen 7:00 in der Stadt Butte an. Eine etwas groessere Stadt irgendwo in der weiten und heissen Ebene von Montana. Total fertig, klar denken war bei keinem von uns Beiden drin, haben wir uns erstmal einen Schlafplatz gesucht. Geworden ist es ein schattiger Streifen Parkplatz der oertlichen Schule. Nach knapp einer Stunde erwache ich und denke, G ist ausversehen an den Schalter fuer die Sauna-Funktion in unserem Wagen gekommen. Es waren um die Uhrzeit schon knapp 40 Grad. Noch fertiger und extrem verklebt haben wir uns aufgerafft ein paar Sachen zu erledigen. Wir mussten Waesche waschen, endlich mal ein Internet-Cafe finden und unseren Mietwagen umtauschen, da der irgendwie ein Oelproblem hatte.

Voellig ferngesteuert sind wir die naechstbeste Strasse langgerollt und ploetzlich standen wir wirklich vor einer Waescherei und hatten die Info in der Tasche, das gleich um die Ecke auch das Internet auf uns wartet. Spaeter auf der Suche danach, wollte sich G endlich auch eine Sonnenbrille holen. Wir landen im Fahrradgeschaeft vom Bruder von Levi Leipheimer, der von 2005-2006 im Team Gerolsteiner gefahren ist. Wir tauschen unseren Mietwagen zum ersten Mal und nach dem Proviantfassen kommen wir im NP an, leider sind die Campingplaetze voll. Es ist die Nacht vor dem 4.7. - Nationalfeiertag. Wir pennen direkt vor dem Campingplatz wieder im Auto, am Morgen haben wir eine Verwarnung vom Parkranger an der Windschutzscheibe. Insgesamt sind wir gut raus!

Montag, 2. Juli 2007

13. Tag

Heute war hauptsaechlich Fotos machen angesagt. Dafuer sind wir ein paar kuerzere Trails gelaufen. Gegen 20:00 haben wir uns dann Richtung Yellowstone NP aufgemacht

Sonntag, 1. Juli 2007

12. Tag

Der Trail entlang der Emerald Ridge hat uns an seinem Endpunkt auf eine Hoehe von 1.805 gefuerht. So standen wir fast direkt vor dem Gletscher. Aus solcher Naehe ist das Ganze einfach nur noch beeindruckend. Wir haben dann auch locker eine Stunde mit Knippsen und einfach nur anschauen dort verbracht bevor es zurueck zum Camp ging. Wenn man dort an seine Nahrungsmittel will, muss man sich eines grossen Greifers bedienen um sein Futter aus 3m Hoehe von einer Eisenstange zu angeln. Irgendwie ganz anders als zu Hause, so mit Kuehlschranktuer auf und reingrappschen. Wasser ist die naechste Herausforderung. Der frisch gekaufte Wasserfilter ist auch gleich zum Einsatz gekommen. Man sucht sich einen ordentlichen Gebirgsbach, haengt den Filter rein und pumpt erstmal 5 Minuten ordentlich um seine 3Liter-Trinkblase zu fuellen. Unglaublich wie schnell die wieder leer ist, wenn man zum Kochen auch noch Wasser braucht! ;-)